live aus Myanmar melde ich mich nach gefuehlten Jahren wieder.
Nein, ich bin nicht im Monsun ertrunken, ich habe mich auch nicht mit Cholera, Malaria oder Tollwut angesteckt und ich sitze auch nicht in einem asiatischen Gefaengniss. ABER ich habe eien Internetanschluss gefunden.
Ueber Ho Chi Minh City in Vietnam und Yangon, der myanamarnesischen Hauptstadt, mit schwuelheissem Wetter bin ich jetzt im regnerischen Bagan gelandet. Okay, es ist nicht immer so verregnet, gestern hatten wir auch noch gutes Wetter, sodass wir den traumhaften Ausblick auf die 2200 Pagoden geniessen konnten, von denen viele schon halb verfallen sind.
Wir - vor allem ich mit meinem Blondhaar - sind hier der Inbegriff asiatischer Fremdartigkeit. Ueberall - ausser in Vietnam, die sind Touristen mehr gewohnt - schauen uns die Leute hinterher und machen uns Komplimente. Eine Gruppe Moenche in unserem Alter hat uns sogar aufgeregt schnatternd fotografiert. Ich weiss nicht, wer wen interessanter fand - sie uns oder wir sie. Meine Lektion heute: Andersartigkeit ist sehr subjektiv und haengt stark von deinem Umfeld ab. Ich fuerchte aber, ich kann nirgendwo hingehen, ohne anders zu sein.
Morgen machen wir einen Tagsausflug zum Mt. Popa, einem erloschenen Vulkan, um einen Tempel zu besichtigen. Ich hoffe, es regnet nicht, ich habe naemlich keine grosse Lust, 800 Stufen BARFUSS durch fluessige Affenscheissepupu zu laufen. Uebermorgen fliegen wir zum Inle-Lake und irgendwann danach eindlich zum Ngapali BEACH! Das hoert sich jetzt stark nach einem Plan an.
Ich schaetze ihr ich werde mich gedulden muessen, euch mehr vom Gruenteetrinken mit einem buddhistischen Moench, den Ausblicken von den Pagoden oder der Pagoda mit den 1424 Buddhastatuen zu erzaehlen. Bis auf unbestimmte Zeit,
Fotos schicke ich, wenn ich wieder zuhause bin.
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