Freitag, 23. Dezember 2011

Erzähl mir was von Weihnachten

Ich fühle mich nicht nach Weihnachten. Kein bisschen. Draußen liegt kein Schnee, die Temperaturen steigen wieder, drinnen steht kein Baum, keine Lichterketten,  und nicht eine einzige Kerze brennt.
Zugegeben, der allergrößte Weihnachtsfan bin ich nicht. Ich mag keine Weihnachtslieder, die hängen mir wortwörtlich aus den Ohren raus. Ich hasse kitschige Dekoration und farbig blinkende Lichterketten. Und ich habe ständig dieses Gefühl, ein wichtiges Geschenk vergessen zu haben. Dass ich mich dabei nicht übermäßig auf Weihnachten freue, ist doch verständlich, oder?
Aber Weihnachten hat auch seine guten Seiten. Nicht nur, dass ich an Weihnachten den ganzen Tag singen kann und es keinen wirklich stört, weil sowieso schon alle so beduselt sind, sondern an Weihnachten kommt man auch zusammen, man geht in die Kirche,  man isst leckere Sachen und man redet, lacht und freut sich darüber, dass sich andere Leute Gedanken um einen gemacht haben, die dann in einem Geschenk ausgeatet sind. Und ich finde, das ist es doch, worauf es an Weihnachten ankommt, oder? Auf das Miteinander. 

Ich wünsche euch allen wunderschöne Weihnachten :).

Sonntag, 13. November 2011

Donnerstag, 10. November 2011

Wenn Worte meine Sprache wären

Rot vom Blut
Am Tag, an dem mein Vater starb und ich zur Millionärin wurde, schneite es.  Es fiel in dicken, weichen Flocken vom Himmel, legte sich auf das Gras, auf die welken Blätter und die kahlen Äste, es begrub meinen Vater unter sich und er färbte die Flocken rot vom Blut. Der Schnee wusch meine Spuren weg und sie haben mich nicht gefunden, denn niemand hatte mich gesehen. Und sie werden mich nicht finden, denn es schneite an diesem Tag. An diesem Tag schneite es und niemand hatte mich gesehen.                                                                                                                                                                                     Ich ging zu meinem Vater an diesem Tag und es schneite. Meine Schritte klangen dumpf auf dem weißen Asphalt, ich hörte mein Herz klopfen, es klang ruhig und regelmäßig wie immer, ein feuchtes Pochen, feucht vom Blut.  Ich lauschte meinem Kopf, der Stimme, die darin schrie und mir Bilder zeigte. Mein Bruder, sein Sarg, vernagelt, weil niemand ihn hatte sehen dürfen, ich hatte ihn nicht mehr gesehen. Meine Mutter hatte geweint, aber mein Vater hatte geschwiegen und ich auch. Er hatte geschwiegen und gezahlt und das Auto auf den Schrottplatz bringen lassen, damit es niemand mehr sehen musste, genau wie meinen Bruder. Geschwiegen und gezahlt, das konnte er immer am besten. Und ich hatte geschwiegen, weil niemand meine Stimme hören wollte. Geschwiegen hatte ich auch, als ich den Tod gesehen hatte, er hatte vor mir im Bett gelegen in der Gestalt meiner Mutter, aber es war nicht meine Mutter gewesen, die da vor mir im Bett gelegen hatte. Und mein Vater hatte geschwiegen, genau wie ich und sein Schweigen hatte so viel mehr gesagt als Worte es gekonnt hätten. Nur der Tod, der hatte nicht geschwiegen, der hatte geatmet, ganz laut und rasselnd und irgendwann hatte er einfach aufgehört, aber meine Mutter war trotzdem nicht zurückgekommen. Ich hatte gewollt, dass ihre Gestalt, die vor mir im Bett gelegen hatte, die Augen wieder aufschlug, damit ich darin meine Mutter sehen konnte, aber das tat sie nicht, denn sie war nicht mehr bei uns. Stattdessen hatte mich mein Vater angeblickt, direkt in meine Augen hatte er geblickt und er hatte gesagt: „Nur du bist mir noch geblieben. Nur du“, das hatte er gesagt, bedauernd und traurig, so hatte er geklungen. Er wollte mich nicht, das wusste ich. Meine Mutter hatte er gewollt und meinen Bruder auch, so viel mehr als mich. Und das Geld wollte er auch, er wollte es so sehr, dass ich es nicht bekommen sollte, weil er mich nicht wollte. Nein, bekommen sollte es jeder, nur nicht ich, obwohl es mir zustand. Spenden hatte er gesagt, spenden, weil man das tut, wenn man ein guter Mensch ist. Aber mein Vater war kein guter Mensch und deshalb spendete er. Amtlich war es noch nicht, aber das sollte es werden und das musste ich verhindern, wenn ich nicht verlieren wollte und ich wollte nicht verlieren, also musste ich mir nehmen, was mir zustand. Das schrie mein Kopf an dem Tag, an dem mein Vater starb und ich bekam, was ich wollte. Es schneite an diesem Tag, so still, so friedlich, ruhig und regelmäßig, wie mein Herzschlag war an diesem Tag.  Ich ging wie der Schnee, so still, so friedlich, ruhig und regelmäßig, aber in meinem Kopf, da brannte ich, in meinem Kopf, dem einzig sicheren Ort auf dieser Welt, weil mich darin niemand hören konnte und sehen auch nicht und ich war wie mein Kopf, denn niemand sah mich wirklich. Sie sahen mich, wie sie den Schnee sahen, ruhig und friedlich.                                                                                                                                                                                   Und so ging ich durch den Schnee an diesem Tag, wie die Leute mich sahen, so ging ich zu meinem Vater und es war ein schöner Tag, an dem die Menschen in ihren Häusern blieben, müde und mit einem Kater von der letzten Nacht noch, so verbrachten sie den Start eines neuen Jahres. Aber ich nicht, denn ich feierte den Anfang meines neuen Lebens in meinem Kopf, alleine, wie immer, aber triumphierend, weil ich wusste, dass es mir gelingen würde. Ich ging zu meinem Vater und drückte die Klingel und ich freute mich, dass ich das hässliche, schrille Ringen zum letzten Mal hören musste. Mein Vater war nicht müde und er hatte auch keinen Kater vom Alkohol, als er mir die Tür öffnete, er war enttäuscht, dass ich vorbeikam. „Du bist es“, sagte er und er ließ mich ein, während ich mir in meinem Kopf ausmalte, wie viele Stunden er noch hatte auf dieser Welt, bevor er wieder bei meiner Mutter und bei meinem Bruder war, die er so sehr mehr liebte als mich, die ich ihn nicht verlassen hatte. Ich trat ein in das große Haus, das einmal mein Dach gewesen war, aber nie mein Zuhause und schüttelte mir den Schnee von der Mütze, er fiel still und friedlich zu Boden. „Zieh die Stiefel aus“, befahl mir mein Vater und ich tat, was er von mir wollte, obwohl mein Vater niemals das tat, was ich von ihm wollte und es war auch seine eigene Schuld gewesen, dass er starb, denn wenn er mir gegeben hätte, was ich wollte, dann hätte ich es mir nicht nehmen müssen. Deshalb hängte ich meinen Mantel an den Mantelständer, den großen, eisernen, den mein Vater meiner Mutter zum Hochzeitstag geschenkt hatte und ging durch den weiten, kalten Flur in das Wohnzimmer, in dem ein Feuer prasselte, als ob es versuchte, Wärme in dieses kalte, abweisende Haus zu bringen, aber es war eine oberflächliche Wärme, sie wärmte nur die Hände, nicht aber das Herz. Ich setzte mich auf das große Sofa und mein Vater ließ sich in dem alten Sessel nieder, in dem er schon immer gesessen hatte, auch als ich noch ein Kind war und zu ihm aufgeblickt hatte. Aber jetzt war ich kein Kind mehr und ich begegnete ihm auf Augenhöhe, doch mein Vater schien das nicht wahrzunehmen. Ich schwieg, weil es nicht meine Aufgabe war, etwas zu sagen, wenn doch meine Stimme unerwünscht war in diesem Haus, deshalb schwieg ich, bis mein Vater anfing zu reden. „Bist du gut ins neue Jahr gekommen?“, fragte er mich. „Ich war aus. Und du?“ Ich versuchte, meine Antworten so kurz wie möglich zu halten. „Ich habe geschlafen. Mit wem warst du denn aus?“ Ich wusste, dass ihn das eigentlich nicht interessierte und er nur aus seiner Höflichkeit heraus fragte, aber ich antwortete ihm trotzdem, obwohl ihn das nicht interessierte: „Alleine. Ich war in einer Bar um der Ecke.“ „Ich möchte nicht, dass du dich in Bars herumtreibst.“ Seine Antwort kam prompt und ich war plötzlich wieder seine Tochter, die sich dort herumtrieb, wo er es nicht wollte, weil ich seinen guten Namen beschmutzte, wenn man mich dort sah und sein guter Name war ihm wichtiger als seine Tochter, die er nicht wollte und die er zu verdrängen versuchte. „Willst du einen Spaziergang machen, Papa?“, fragte ich, weil ich nicht mehr warten wollte. Er wollte, das große Haus drückte ihn ein, wenn ich bei ihm war und er brauchte mehr Platz zwischen uns und mehr Luft, die ich nicht atmete. Ich trat hinaus aus diesem Haus und ich atmete aus, es schneite und der Schnee fiel in dicken, weichen Flocken auf meine Schulter und meine Haare, die durch die Mütze auf meine Schultern hinabfielen. Ich atmete aus und war meinem Ziel einen weiteren Schritt näher gekommen, es war in Sichtweite für mich und er ahnte nichts davon, er ahnte nichts davon, weil er schwach war und sein Leben keine Millionen wert. Er folgte mir, weil er nichts ahnte, er trat hinaus in den frischen Schnee und seine Schritte knirschten, ein hässliches, lautes Geräusch und er schimpfte über das verdammte Wetter während er durch den Schnee knirschte und mein Herz schlug ruhig und regelmäßig und die Flocken fielen im Takt dazu. Ich ging auf den Wald zu, der sich hell und weiß hinter dem großen Haus erstreckte, meine Schritte klangen dumpf auf dem weißen Stein und mein Herz schlug regelmäßig, während mein Vater mir folgte. Der Schnee würde meine Spuren wegwaschen und niemand würde mich finden. Ich stellte mir vor, wie es wäre, in meinem Kopf, wenn der Schnee meine Spuren wegwüsche und niemand mich fände, während ich auf den Wald zuging und mein Vater mir folgte. „Renn doch nicht so“, sagte mein Vater und ich verlangsamte meine Schritte. Ich war ihm nicht geheuer, das sah ich in seinem Blick. „Wieso willst du denn in den Wald?“, fragte er. „Es ist doch schön dort“, sagte ich und ich verzog keine Miene, aber in meinem Kopf, da brannte ich, in meinem Kopf, aber das sah er nicht, er sah mich nur wie den Schnee, still und friedlich und so wie ich ging, so ruhig, so regelmäßig, wie mein Herzschlag. Und ich verlangsamte meine Schritte, sodass er neben mir ging und wir auf Augenhöre waren, als wir im Wald waren und er ahnte immer noch nichts, er schwieg, weil das am Einfachsten war, einfacher, als so zu tun, als wollte er mich, und ich schwieg auch, weil ich das schon immer getan hatte. Mein Herz schlug ruhig und regelmäßig und so ging ich auch. Der Wald war weiß und still und friedlich und der Schnee fiel immer schneller und dicker und ich wusste, dass die Zeit meines Vaters abgelaufen war, aber ich wollte es wissen, bevor ich entscheiden musste. Ich sag ihm direkt in die Augen und hielt seinen Blick fest. „Hältst du mich für verrückt, Papa?“, fragte ich und er blickte zurück, weil ich ihn mit meinem Blick festhielt und er antwortete: „Natürlich nicht, Liebes“, aber ich kreuzte die Finger, weil man die Besten Lügen mit gekreuzten Fingern erzählen muss und ich nickte. Wir standen direkt unter einem Baum, mein Herz schlug ruhig und regelmäßig und der Schnee fiel dick und schnell, als ich einen großen Eiszapfen abbrach und meinem Vater gegen die Stirn schlug und das Eis splitterte, als es gegen das Fleisch traf, die Haut platzte auf genau wie seine Miene und er fiel in den Schnee und das Eis war gesplittert. Es tropfte rot auf den weißen Schnee, rot vom Blut, und die dicken Flocken begruben meinen Vater unter sich. Es würde schnell gehen, verbluten würde er, oder erfrieren, nach so langer Zeit des Lebens stirbt man in einem einzigen Moment.  Ich sah auf ihn herab und mein Herz schlug ruhig und regelmäßig, weil ich wusste, dass ich bekommen würde, was ich wollte, und ich drehte mich um und ging und der Schnee wusch meine Spuren weg. Es schneite an diesem Tag und niemand hatte mich gesehen.                                                                                        Sie fanden meinen Vater erst, als es taute. Niemand hatte ihn vermisst, aber als man ihn fand, kamen sie als erstes zu mir und sprachen ihr Beileid aus, obwohl niemand ihn vermisste. Ich erzählte ihnen, er wäre oft spazieren gegangen im Wald und sie glaubten mir, obwohl ich nicht die Finger kreuzte und sie hielten es für einen Unfall, einen tragischen zwar, aber einen Unfall, denn meine Hände waren nicht rot von seinem Blut und weil er noch nichts amtlich gemacht hatte, erbte ich seine Millionen, weil ich als einzige Familienangehörige in seinem Testament stand. So bekam ich was mir zustand, denn es stand mir zu, und er war selbst schuld daran, dass er sterben musste, weil er mich nicht wollte. Hätte er mir gegeben, was ich wollte, hätte ich ihn leben gelassen, denn sein Leben war im Gegensatz zu meinem keine Millionen wert, aber er wollte mich nicht, deshalb musste er sterben. Ich habe es nie bereut. Die Jahre vergingen, die Millionen blieben und ich lebte weiter. Er hielt mich für verrückt, aber ich lebte weiter und er nicht und jetzt habe ich gewonnen.

Dienstag, 1. November 2011

Myanmar zum Zweiten

Hier sind schonmal ein paar der Fotos aus Myanmar. Das sind die, die ich mit meiner eigenen Kamera gemacht habe, die dann leider den Geist (oder eher den Akku) aufgegeben hat. Und das bei meiner Fotografier-Sucht! 














Mittwoch, 19. Oktober 2011

The Curse Of Being Different - oder: Myanmar

Ihr Lieben, 

live aus Myanmar melde ich mich nach gefuehlten Jahren wieder. 
Nein, ich bin nicht im Monsun ertrunken, ich habe mich auch nicht mit Cholera, Malaria oder Tollwut angesteckt und ich sitze auch nicht in einem asiatischen Gefaengniss. ABER ich habe eien Internetanschluss gefunden. 
Ueber Ho Chi Minh City in Vietnam und Yangon, der myanamarnesischen Hauptstadt, mit schwuelheissem Wetter bin ich jetzt im regnerischen Bagan gelandet. Okay, es ist nicht immer so verregnet, gestern hatten wir auch noch gutes Wetter, sodass wir den traumhaften Ausblick auf die 2200 Pagoden geniessen konnten, von denen viele schon halb verfallen sind. 
Wir - vor allem ich mit meinem Blondhaar - sind hier der Inbegriff asiatischer Fremdartigkeit. Ueberall - ausser in Vietnam, die sind Touristen mehr gewohnt - schauen uns die Leute hinterher und machen uns Komplimente. Eine Gruppe Moenche in unserem Alter hat uns sogar aufgeregt schnatternd fotografiert. Ich weiss nicht, wer wen interessanter fand - sie uns oder wir sie. Meine Lektion heute: Andersartigkeit ist sehr subjektiv und haengt stark von deinem Umfeld ab. Ich fuerchte aber, ich kann nirgendwo hingehen, ohne anders zu sein. 
Morgen machen wir einen Tagsausflug zum Mt. Popa, einem erloschenen Vulkan, um einen Tempel zu besichtigen. Ich hoffe, es regnet nicht, ich habe naemlich keine grosse Lust, 800 Stufen BARFUSS durch fluessige Affenscheissepupu zu laufen. Uebermorgen fliegen wir zum Inle-Lake und irgendwann danach eindlich zum Ngapali BEACH! Das hoert sich jetzt stark nach einem Plan an. 
Ich schaetze ihr ich werde mich gedulden muessen, euch mehr vom Gruenteetrinken mit einem buddhistischen Moench, den Ausblicken von den Pagoden oder der Pagoda mit den 1424 Buddhastatuen zu erzaehlen. Bis auf unbestimmte Zeit, 

Mathea

Fotos schicke ich, wenn ich wieder zuhause bin. 

Freitag, 14. Oktober 2011

Ich werd' die Welt verändern

Als ich kleiner war, wurde ich oft gefragt, was ich mal werden möchte, wenn ich groß bin. Ich wollte so vieles werden: Autorin, Pferdewirtin, Schauspielerin, Tierärztin, Skateboard-Profi, Harry Potter.  Hauptsache berühmt.  Wenn man klein ist, scheint einem die ganze Welt offen.
Als ich aufs Gymnasium kam, wurde ich noch einmal gefragt, was ich werden möchte. Mir war das klar: Ich wollte Autorin werden. Am liebsten mit meiner Freundin Vicky zusammen. Sie hätte die Bilder gemalt und ich hätte geschrieben ;). Das fand ich sehr realistisch. Ich hegte nicht den geringsten Zweifel daran, dass ich wirklich einmal eine berühmte, erfolgreiche und gute (ja, was habe ich mir bloß gedacht?) Autorin werden würde.
Mittlerweile weiß ich überhaupt nicht mehr, was ich mal machen soll. Ich weiß ncoh nicht einmal mehr, was der nächste Tag für mich bringen wird (ernsthaft, manchmal vergesse ich auch Tests). Ich beneide die Leute, die das wissen. Andererseits … Pläne passen nicht zu mir.
Ich werde höchstwahrscheinlich nicht berühmt und ich werde auch keinen großen Beitrag für die Welt spielen. Ich werde sein, wie jeder andere: ein Stecknadelkopf auf der Weltkarte, meinen kleinen Beitrag für die Welt leisten.  

Wisst ihr schon, was ihr einmal machen wollt?


Montag, 10. Oktober 2011

I got the music with me

Meine arme Schwester muss wirklich viel ertragen. Ich kann sie zujammern, zutexten, beschimpfen und mir ihre Sachen nehmen so viel ich will. Aber was noch viel schlimmer ist: Sie muss mein tägliches Gejaule ertragen! Ich bin wirklich überrascht, denn bis jetzt hält sie sich noch ziemlich gut. Noch nicht einmal über meine E-Gitarre hat sie sich beschwert. Nun, dass sie um 11 Uhr Abends in mein Zimmer kommt um mir zu sagen, ich solle endlich mit diesem Gejammere aufhören, dass kann ich dann irgendwo sogar verstehen... ein paar der Stücke muss sie sogar immer wieder ertragen, manchmal sogar in Dauerschleife, bis ich es endlich draufhabe. Das sind 10 meiner Liebsten Schwester-Ärgern-Stücke:

Hero Of War - Rise Against

Hallelujah - Jeff Buckley

The Only Exception - Paramore

The Messenger - Linkin Park

Use Somebody - Kings Of Leon

The Reason - Hobastank 

?Viva La Gloria? (Little Girl) - Green Day

Surrender - Billy Talent

I Miss You - Blink-182

In The Mourning - Paramore


Diese Lieder haben entweder eine besondere Bedeutung für mich, oder mir gefallen die Lyrics so gut, dass ich sie immer wieder vor mich hin singe. Und ja, ich gebe es zu, ich gehöre zu der Art Leuten, die morgens aufstehen und unter der Dusche schon anfangen zu singen. Und beim Föhnen. Okay, nicht in der Bahn, das wäre etwas abgedreht. Aber ihr kennt das doch bestimmt, wenn man so einen richtigen Ohrwurm hat, den man einfach nicht mehr loswird. Am Schlimmsten ist es noch, wenn dieses Lied auch noch so richtig schön dämlich ist - und man die ganze Zeit zum Beispiel "Baby" von Justin Bieber oder den Titelsong der neuesten Disney-Serie. Prinzipiell habe ich aber eigentlich nichts gegen Ohrwürmer. Im Gegenteil, wenn ich den ganzen Tag einen Ohrwurm von einem Lied, das ich gerne mag habe, dann bin ich auch super gut gelaunt. Oder andersherum? 
Wie geht ihr denn mit Ohrwürmern um?